Volli's drummer Web - 1977- Lilac Incense
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Die Band LILAC INCENSE  von 1977 bis 1983.

Um einige originale Songs zu hören bitte klick  hier !

Originale Band Member 1977:
Peter Fritze guitar, Matthias (Struppi) Strupowski bass & voval, Volker (Volli) Hofschildt drums & vocal, Andreas Plump guitar & vocal.

Zusaetzliche Member der Band von 1978-1982:
Thomas Besch Orgel, Ralf Wuebbenhorst guitar, Hartmut Buck vocal, Hergen Hasemann keyboards, Thomas Boenecker. 


Ja also mit dieser Band hätten wir tatsächlich richtige Rock-Stars werden können und das ist keine pralerei sondern Fakt. Aber zunächt zur Entstehung von Lilac Incense welche sich aus EARL und AIRBUS zusammen schloss. Die Band Airbus wurde von Andreas und Matthias gegründet und hatte genau genommen das Problem das keiner so richtig Singen wollte und deren Programm mit vielen Instrumentals versehen war. Als in der Schule das Gerücht aufkam das sich EARL bald auflösen würde, wurde ich kuzerhand von Matthias gefragt ob ich nicht bei Airbus einsteigen wollte. Verstehn konnte ich es zunächst überhaupt nicht denn die hatten doch nen drummer. Andreas Plump spielte, man glaubt es kaum, die Drums, das war ganz OK aber man merkte auch wo diese Band ihre Grenzen hatte.  Was ich aber nicht wusste war das Andreas eigendlich Gitarre spielte und er lieber wieder dazu übergehen wollte um seine eigenen Stücke, welche er bereits mir 14 Jahren komponierte, spielen wollte.

Wie jetzt, eigene - originale Lieder spielen? Klar sagte Matthias und so verabredeten wir uns noch bevor ich bei EARL ausstieg um eine Probe abzuhalten. Man das werde ich nie vergessen was da abging. Selbstverständlich spielten wir zunächst ein paar einfache 12 bar- Blues und Rock stücke nach, wie "Jonny be good"  etc.. So hörte ich auch das Matthias und Andreas der gleichzeitig seine Gitarre zupfte sangen, echt die sangen "-- bye-bye Jonny, bye-bye Jonny be good" und die 1. Probe ging ab wie nichts gutes. Als dann der 14 jährige und kleinste zu dieser Zeit, Peter Fritze 1.40 oder so, mit einer noch echten Kinderstimme (er war halt spät drann)  zu zählem anfing, a one- two- three und dann auf vier orriginal ton fuer ton von Lynrd Skynyrd den Song "Sweet Home Alabama"  anspielte, viel ich buchstäblich vom Hocker. Mann die Gitarre war groesser als der ganze Kerl und der spielte es 100% nach, null Fehler und speziell auch das Solo.... jeder gute Mucker sollte diesen Song kennen und nun auch wissen wo von ich hier schreibe. 

Die Entscheidung war gefallen denn wenn ich mich weiter entwickeln wollte musste ich das mit Leuten machen die halt besser und  musikalisch weiter als ich waren tun. Ich stieg also bei EARL aus die darauf hin mit einem anderen drummer versuchen weiter zu machen sich aber später leider trennten.

Ich erinnere mich gern an eine Session mit Harald Otto, er war damals unser Idol. Er stellte uns einen Song von Jimmy Hendrix vor "Hey Joe" und fing an das Intro auf der Gitarre zu spielen. Kennt Ihr das ?
Nee nicht richtig , klar schon mal gehoert aber wie das genau geht weis ich auch nicht, sagte ich mit meinen 13 Jahren.  Gerade den Satz ausgesprochen fing Andreas Plump auch schon an das gleiche Intro, allerding viel besser und sauberer, zu spielen. Wow und wieder ein Schlag in die Rippen dachte ich mir nur wart mal da zu passen Triolle sehr gut und die konnte ich spielen. Ich setzte ein und spielte einen Rhytmus der scheinbar passte denn alle jamten zu dem Song den Harald Otte sang. Es sang sich die Seele vom Herz, Hey Harald nee Joe war das cool ?  Wie erwähnt konnten wir so ziehmlich alles was angesagt war entweder nachspielen oder haben eigene, glaube sagen zu duerfen, musikalisch recht Anspruchsvolle Songs komponiert. Zieht Euch mal "Dreams Nights And Day" von Lilac Incense aus dem Jahre 1978 rein, tja hätte es damals nicht Pink Floyd gegeben dann.....  

Mit Lilac Incense haben wir auf den Schulfesten und auch in der Friedeburg gespielt, was die grösste Veranstalltungshalle Nordenhams war und bis zu 1200 Leute fassen konnte. Kann nur empfehlen die Zeitungsberichte zu lesen !!  Wir alle machten eine tolle Entwicklung mit dieser Band welche von den Lehrern Harald Otto und Alfred Ferenz grosse Unterstüzung erhielt. 

Wir haben mit dieser Band wie gesagt sehr viele Auftritte gemacht und reisten meist mit nem alten VW-Bulli den Rüdiger Plump (Bruder von Andreas) immer besorgte und der uns mit den Instrumenten herum kurvte da ja zu dem Zeitpunkt noch keiner von uns fahren durfte. Er legte auch das Geld für eine kleine Gesangsanlage (1.PA) für uns aus die wir für die zahlreichen Auftritte benötigten und hatte zugleich den Part des Mixers übernommen.

War schon ne tolle Zeit und an ein bestimmtes Konzert erinnern sich alle Beteiligten bestimmt auch gern zurück denn wir erhielten damals eine Giganfrage um auf einem Open Air Konzert als Vorgruppe für eine damals recht bekannte Jazz-Rock Band "Flo de Cologne" zu spielen. Ich kam am späten Nachmittag erst von einer Schulklassenfahrt aus dem Hartz zurück und wurde quasie vor der Haustür meiner Eltern abgefangen von Rüdiger und meinen Bandmitgliedern. Alle Instrumente waren bereits im Bulli verstaut und los ging es für ca. 3.5 Std. hinten eingefärcht zwischen meinem Schlagzeug um zum Gig zu fahren. Dort angekommen standen wir aufeinmal auf einem Lastwagenanhänger auf dem wir dann unsere Instrumente und PA aufbauten. Neben dem Anhänger war eine für uns riesige und professionelle Bühne auf der bereits alles für den sog. Hauptact stand. Es war mittlerweile 21.15 Uhr und der Veranstallte fragte uns ob wir nicht etwas länger als die zuvor vereinbarten 2 Stunden spielen können da es wohl technische Probleme mit der Stromversorgung der Hauptbühne geben wuerde. Rüdiger der gleichzeitig Elektriker war schaute hinter der Hauptbühne nach und sagte uns dann das die damit auf garkeinen Fall spielen können denn die Generatoren waren viel zu klein und gingen tatsächlich auch sofort in die Knie. Nun das war auf unserer  LKW-Anhängerbühne nicht der Fall, was hatten wir denn schon an Technik, 2 Guitarren-, 1 Bassverstärker eine 8 Kanal Mixer Anlage mit 2 Lautsprechern. Da standen wir Kids nun auf dem Anhänger und vor uns über 5000 Leute die zum Konzert von "Flo de Cologne" aus ganz Deutschland angereist waren und welche nun nicht mehr aufreten konnten.  Ruediger riss alle Verstärker voll auf  hing noch 2 weitere Mikrophone über mein Schlagzeug und wir spielten geschlagene 4 Stunden sowie Zugaben über Zugaben. Die Leute waren total aus dem Häuschen und es war das grösste Konzert welches wir mit dieser Band hatten. Mitten in der Nacht  dann, oder auch ein paar Gruppies später welche den einen und anderen hinter der Buehne vernaschten, fand mann mich sicher mit einem ziehmlich dämlichen Grinsen im Gesicht im VW-Bus liegend wieder und Rüdiger fuhr uns dann alle wieder ganz brav nach Hause. Ja so war das damals....

"Money for nothing and the chicks for free

Die ersten Studioerfahrungen sammelte ich übrigens auch mit Lilac Incense, hier nahmen wir 1978 vier demo Songs auf welche wir damals an verschiedene Label und Plattenfirmen versendet haben. Leider waren wir aber denen zu jung, teilweise haben die es uns auch nicht abgenommen und es angezweifelt das wir es waren die das gespielt haben, Schade kann man heute nur sagen....  


Lese hier bitte die Pressberichte ueber Lilac Incense !


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